Marktforschungsstudie für die Kunsthalle Bremen August 2011 bis Februar 2012

Seit dem Jahr 2000 begleitet markt.forschung.kultur die Sonderausstellungen der Kunsthalle Bremen mit Marktforschungsstudien. Schwerpunkt der Studie ist die Sonderausstellung „Edvard Munch - Rätsel hinter der Leinwand“ mit einer Analyse der Besuchergruppen, die Evaluierung der Marketingmaßnahmen und die Ermittlung der regionalökonomischen Aspekt. Die Untersuchung wird von einer Mitgliederbefragung des Kunstvereins in Bremen und einer Nichtbesucherbefragung von potentiellen Besuchern von jüngeren Zielgruppen (20-30-jährigen) und Angehörigen des Postmateriellen Milieus flankiert. Der besondere Reiz besteht in der Vergleichsmöglichkeit der einzelnen Gruppen bezüglich verschiedener Fragestellungen. Laufend

Begleitende Evaluierung eines Kooperationsprojektes in der Metropolregion Bremen – Oldenburg

Für die Kultur- und Marketingkooperation "Hinschauen! Munch – Moderne – Positionen" schlossen sich Museen und Ausstellungshäuser sowie lokale Tourismusorganisationen der Metropolregion zu einem gemeinsamen Marketingprojekt zusammen. Fokus der Studie ist das Image der Metropolregion bei Besuchern aus den Niederlanden und die Wirkung der Ausstellungskooperation auf die Wahrnehmung der Metropolregion. Weitere Untersuchungsgegenstände sind die beteiligten Institutionen selbst, so dass die Kooperation analysiert und Bedingungen für gelungene Kooperationen herausgearbeitet werden können. Die besondere Chance dieser Studie liegt darin, die Evaluierung sowohl ex-ante als auch ex-post durchzuführen. Untersuchung im Auftrag der WFB Wirtschaftsförderung Bremen und der Metropolregion Bremen – Oldenburg. Laufend

Marketingkonzept für das Ernst Barlach Haus, Stiftung Hermann F. Reemtsma, Hamburg

Das 50-jährige Jubiläum des Ernst Barlach Hauses im Jahr 2012 ist der Anlass für die Erstellung einer neuen Marketingkonzeption für das Haus. Diese soll die Grundlage für alle Aktivitäten im Jubiläumsjahr sein und gleichzeitig der mittelfristigen strategischen Ausrichtung aller Marketing- und Kommunikationsaktivitäten dienen. In Kooperation mit Dr. Annette Jagla, Marketing – Strategieentwicklung – Organisationsberatung, Hamburg. Im Auftrag des Ernst Barlach Hauses Hamburg, 2011

kulturLINK Fehmarnbelt-Region – Auswertung einer Befragung deutscher und dänischer Kulturakteure

Die ews group GmbH Lübeck führt im Rahmen einer Strategieentwicklung für das deutsch-dänische Kulturprojekt "kulturLINK" anlässlich der geplanten Fehmarnbelt-Querung eine Befragung unter Kulturakteuren in Deutschland und Dänemark durch, um möglichst umfassende Erkenntnisse über jeweilige Strukturen, Kooperationen, Finanzierungen, Erwartungen auf deutscher und dänischer (Kultur-)Seite zu erlangen. Die Auswertung der Befragung erfolgt durch markt.forschung.kultur. Im Auftrag der ews group GmbH Lübeck, 2011

Besucherstudie und Vorstudie für eine „Fast-Besucher-Befragung“ für das Theater Bremen

Im Rahmen einer Besucherbefragung (Umfang: 1.500 Befragungen) wird die Besucherstruktur untersucht, Besuchsmotive und Zufriedenheit mit Serviceangeboten. Ein zweiter Baustein setzt sich mit den Fragen auseinander, warum Menschen nicht ins Theater Bremen gehen, was sich auf Seiten des Theaters ändern müsste und ob sich Bevölkerungsgruppen identifizieren lassen, bei denen der Anteil an „Fast-Besucher/innen“ besonders hoch ist. Im Auftrag des Theater Bremen, 2011

Marktforschungsstudie für das Übersee-Museum Bremen

Parallel zu den Dauerausstellungen zeigt das Übersee-Museum Bremen zusätzlich regelmäßig kleinere und große Sonderausstellungen. Ende Oktober 2010 wurde die neue Dauerausstellung „Erleben, was die Welt bewegt“ eröffnet. Die neue Ausstellung wird durch eine repräsentative Besucherbefragung und vertiefende qualitative Interviews aus Besuchersicht evaluiert und die Marketingmaßnahmen überprüft. Umfang: 1.000 Befragungen, 50 Interviews. Im Auftrag des Übersee-Museum Bremen, 2011

Marktforschungsstudie für Schloss Glücksburg
Schloss Glücksburg gehört mit seinen Ausstellungsräumen, der Schlosskapelle, Sälen und der Orangerie zur Stiftung Schloss Glücksburg. Um eine Steigerung der Besucherzahlen und eine gleichmäßige Auslastung zu erreichen, sind die Attraktivitätssteigerung des Angebotes und die Vernetzung mit anderen Schlössern der Ostseeregion geplant. Ziel der Untersuchung war die Gewinnung von wichtigen Basisdaten für die Entwicklung eines Nutzungskonzeptes für das Schloss sowohl über die jetzigen als auch die potentiellen Besucher von Schloss Glücksburg. Zu diesem Zweck wurden Besucherbefragungen in Schloss Glücksburg und Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Schloss Gottorf durchgeführt. Umfang: 600 Befragungen (Schloss Glücksburg) und 200 Befragungen (Schloss Gottorf), im Auftrag von Christoph Prinz zu Schleswig-Holstein, 2010

       

Besucher- und Marketinganalyse für das Ernst Barlach Haus, Stiftung Hermann F. Reemtsma, Hamburg
Das bis heute privat getragene Ernst Barlach Haus, in einem Landschaftsgarten in Hamburg gelegen, beherbergt eine Sammlung zahlreicher Hauptwerke des expressionistischen Bildhauers, Zeichners und Schriftstellers Ernst Barlach. Neben regelmäßigen Sonderausstellungen bietet das Haus ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Die Auswertung einer Besucherbefragung über einen Zeitraum von über einem Jahr untersucht die Wirkung der Marketingmaßnahmen. Umfang: 900 Befragungen. Im Auftrag des Ernst Barlach Hauses, 2010


Marktforschungsstudie für die Stiftung Historische Museen Hamburg
Vier historische Museen Hamburgs sind unter dem Dach der Stiftung Historische Museen Hamburg zusammengefasst. Diese sind das hamburgmuseum (Museum für Hamburgische Geschichte), das Altonaer Museum, das Museum der Arbeit und das Helms-Museum. Die Studie, die zu jeweils zwei Zeitpunkten an den vier Standorten durchgeführt wird und eine Nichtbesucherbefragung enthält, soll nicht nur Aufschluss über die Besuchergruppen geben, sondern auch Synergiepotentiale zwischen den Museen identifizieren. (Umfang: 3.600 Befragungen, 400 Nichtbesucherinterviews), 2009-2010.

Unternehmensbefragung Kulturförderung im Raum Lübeck    
Wirtschaftsunternehmen agieren nicht nur in einem ökonomischen Umfeld, sondern werden zunehmend auch daran gemessen, in welchem Grad sie gesellschaftliches Engagement wahrnehmen. Kooperationen zwischen der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen wie der Kultur, der Wissenschaft, des Sport usw. werden schon lange von Unternehmen praktiziert und gepflegt. Die Zielsetzungen der Unternehmen können hierbei unterschiedlich sein. Die Industrie- und Handelskammer Lübeck möchte die Förderpraxis ihrer Mitgliedsunternehmen untersuchen und auf Basis einer Unternehmensbefragung herausfinden, in welchen Bereichen die Unternehmen tätig sind und welche Faktoren solche Zusammenarbeit befördern oder hemmen. Im Auftrag der IHK Lübeck, 2009.



Genreübergreifende Kooperationsmög-lichkeiten von Kultur-institutionen in der Metropolregion Bremen/ Oldenburg
Ziel der Studie ist es, einen Anstoß zur Bündelung von Synergien aus Wirtschafts- und Kulturaktivitäten zu geben. Bereits bestehende Untersuchungen zu kulturellen Aktivitäten und Kooperationen haben belegt, dass kulturelle Veranstaltungen einen deutlichen ökonomischen Mehrwert für die Region bewirken. In einem zweiten Schritt soll exemplarisch untersucht werden, welche Ansätze von Kooperationen (genreübergreifend) verschiedener Kultureinrichtungen es bereits gibt. Im Auftrag der Handelskammer Bremen, 2009.


32. Evangelischer Kirchentag in Bremen: Regionalwirtschaftliche Auswirkungen
Die Marktforschungsstudie zum 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2009 soll die regionalökonomische Bedeutung des Kirchentages für Bremen untersuchen und darüber eine Kontinuität zu den seit mehreren Jahren vom Veranstalter durchgeführten begleitenden Marktforschungsuntersuchungen gewährleisten (Umfang: 2.000 Befragungen von 100.000 Dauergästen) Im Auftrag des DEKT, 2008.


Marktforschungsstudie für das Überseemuseum Bremen
Das Überseemuseum ist ein traditionsreiches Museum in der Bremer Innenstadt mit einem Fokus auf Handel, Natur und Völkerkunde.
Im Mittelpunkt dieser Marktforschungsstudie stehen die Analyse der Besuchergruppen, ihre Besuchsmotivation und ihre Erwartungen an das Museum. Eine Bewertung der Themen der Sonderausstellungen und der Dauerausstellungen soll ebenso durchgeführt werden wie auch eine Identifizierung der aktuellen Besuchererwartungen Zusätzlich soll eine tiefer gehende Analyse der Interessen und des Verhaltens der Besucher stattfinden und die Identifikation der Bremer Besucher mit „ihrem“ Museum ermittelt werden. Dazu werden sowohl zwei Besucherbefragungen als auch eine Nichtbesucherbefragung durchgeführt ( 2008 - 2009)


Kriterien zur Ex-ante Evaluierung von Sport- und Kulturevents, 2008
Bremen verfolgt einen expliziten Ansatz zur Förderung von Sport- und Kulturevents; diese Förderung wird über die Auftraggeberin dieser Studie, die WFB Wirtschaftsförderung Bremen koordiniert. Ziele der BMG sind die Erzielung regionalökonomischer Effekte durch möglichst viele externe Besucher in Bremen sowie die Stärkung des Bremer Images nach außen und der Identifikation der Bürger nach innen. Diese drei Wirkungsrichtungen stellen die Basis der vorliegenden Studie dar.
Auf dieser Basis wurden ein Entscheidungsmodell für die Bewertung beantragter Projekte entwickelt, auf dessen Basis die Projekte ex-ante bezüglich der o.a. Ziele evaluiert werden können.
Vergleichende Analyse der Förderpraxis in ausgewählten Vergleichsstädten; Untersuchung im Auftrag der WFB Wirtschaftsförderung Bremen , 2008


Paula in Paris, Oktober 2007 bis Februar 2008

Seit der Sonderausstellung Der Blaue Reiter im Jahr 2000 werden die Sonderausstellungen der Kunsthalle Bremen kontinuierlich durch entsprechende Marktforschungsstudien begleitet.
Ein Schwerpunkt dieser und der vergangenen Untersuchungen ist die Analyse der soziodemographischen Struktur der Besucher, insbesondere der Besucherherkunft sowie des Wirkungsgrades der durchgeführten Marketingmaßnahmen. Weiterhin geht es um die Frage, ob durch Sonderausstellungen wie Paula in Paris neue Zielgruppen erreicht und dauerhaft an die Kunsthalle Bremen gebunden werden und ob sich hier bestimmte Besuchersegmente beschreiben lassen. Schließlich hat eine Sonderausstellung, die eine Vielzahl auswärtiger Gästen anzieht, für das Image und die Wirtschaft Bremens positive Effekte. Ziel dieser Studie ist es deshalb auch, die regionalwirtschaftlichen und fiskalischen Auswirkungen zu ermitteln (2086 Befragte).

Caspar David Friedrich
Erstmalig in ihrer Geschichte entschied sich die Hamburger Kunsthalle eine deutschlandweit beworbene Event-Ausstellung vorzustellen. Welche Effekte lösten die Marketingmaßnahmen aus? – das war die zentrale Fragestellung der Besucherbefragung.
75 Prozent der Ausstellungsbesucher kamen außerhalb Hamburgs; über ein drittel derjenigen, die als Hauptgrund des Besuches in Hamburg die Ausstellung nannten – kamen wegen der Berichterstattung, über 60 Prozent konnte sich an Werbung erinnern, mehr als hochgerechnet 65.000 Besucher haben die Internetseite der Kunsthalle besucht.
Neben der, durch die Ausstellung ausgelösten, positiven Image-Effekte für das Haus selbst, für die Stadt und die Kooperationspartner konnte die Hamburger Kunsthalle auch erhebliche wirtschaftliche Effekte für Hamburg verbuchen. (3207 Befragte), 2006-2007.

MATARÉ und BEUYS, November 2005 bis Februar 2006
Im Auftrag der Bremen Marketing Gesellschaft durchgeführte Besucherbefragung im Gerhard Marcks Haus und im Paula Modersohn Becker Museum Bremen.
Anlässlich der Doppelausstellung MATARÉ und BEUYS in BREMEN wurden die Synergieeffekte von Ausstellungen kleinerer Häuser und einem großen Event (hier die Ausstellung MONET und CAMILLE) untersucht.
Die Untersuchung zeigte, dass bei gleichzeitigen Ausstellungen in großen und kleinen Häusern alle Beteiligten profitieren können; vor allem die kleinen Museen, indem auswärtige Gäste, von der Event-Ausstellung angezogen, auch diese besuchen (mehr als 50 Prozent der Besucher). (1900 Befragte).


MONET und CAMILLE, Oktober 2005 bis Februar 2006, zusätzlich Vor- und Nachbefragung im Sommer 2005 und 2006

Im Auftrag der Kunsthalle Bremen wurden in drei verbundenen Befragungen Besucherprofile erstellt. Neben den soziodemographischen Charakteristika wurden Werbewahrnehmung, Motive und Anlässe sowie die Affinität zu Kunst analysiert.
Senken große Ausstellungen und damit verbundene Marketingmaßnahmen die „Hochkultur-Schwelle“ und erschließen dadurch neue Zielgruppen? Es konnte gezeigt werden, dass dies durch die früheren Sonderausstellungen der Kunsthalle Bremen gelungen ist und neue Zielgruppen dauerhaft gewonnen werden konnten. In die Ausstellung MONET und CAMILLE kamen hochgerechnet 55.500 Erstbesucher. (4600 Befragte).

KLEE IM NORDEN, Dezember 2003 bis März 2004
In einer überregionalen Kooperation stellten die Hamburger Kunsthalle, Sprengel Museum Hannover und Kunsthalle Bremen drei aufeinander folgende Phasen des Werkes von Paul Klee vor. In diesem Projekt wurden die Synergieeffekte dieser Zusammenarbeit untersucht und gezeigt, dass 56 Prozent aller Besucher mehrere Ausstellungen, 25 Prozent alle drei Häuser besuchten.
Die Ausstellungskooperative KLEE IM NORDEN war nicht nur von der Besucherzahl her ein Erfolg, sondern leistete einen aktiven Beitrag zur Aufbesserung des Standortimages der Ausstellungsstädte und des Nordens als Kulturregion. Der überwiegende Teil der Besucher reiste von außerhalb an. (2006 Befragte)

 


Messung der Servicequalität Bremer Museen (2000)
Im Auftrag der kmg - Kulturmanagement GmbH Bremen erfolgte eine Untersuchung der Servicequalität und des Kommunikationsauftritts Bremer Museen. Dazu wurden umfangreiche Besucherbefragungen, Testbesuche, Expertengespräche und Testmailings durchgeführt.
In mehreren Teiluntersuchungen wurden ideale Serviceanforderungen an Museen aus Sicht von Besuchern, Bewertung der Servicequalität der Museen anhand von Besucherbefragungen und Testbesuchen und die Bewertung des Kommunikationsauftritts der Museen untersucht.
Im Ergebnis konnte für jedes Museum ein individuelles Serviceprofil erstellt und über ein Ranking der Museen die
Schwachstellen und Stärken jedes einzelnen Museums herausgearbeitet werden.